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Chronik

  • 1900 Am 10. November 1900 erklärten sich 26 Bürger aus Senden und Ay bereit, einen
    Zweigverein vom Bezirksverein Weißenhorn als Bienen- und Obstbauverein Ay –
    Senden mit entsprechenden Statuten zu gründen. Als 1. Vorstand wurde Herr
    Hermann Krieg gewählt. Die Gemeinde Senden zählte damals 737 Einwohner.

  • 1907 Im Jahre 1907 wurde der Bezirk Neu-Ulm in 12 Obst- und Bienenzuchtvereine eingeteilt,
    damit der bisherige Zweigverein von Weißenhorn gelöst und als Obst- und Bienenzucht-Verein
    Senden – Ay gegründet der auch für die Gemeinden Aufheim, Gerlenhofen, Illerzell und
    Wullenstetten zuständig war. Dadurch gilt 1907 als eigentliches Gründungsjahr des Vereins.

  • 1914 Im Jahre 1914 wurde Herr Konrad Hamp als 1. Vorstand gewählt und in der Kriegszeit der
    Verein zur Ablieferung von Bienenhonig herangezogen. Damals wohnte auch der Oberlehrer
    Anton Vonay in Senden, der als Gartenliebhaber und Bienenzüchter dem Verein für Vorträge
    zur Verfügung stand.

  • 1919 In diesem Jahr kam Bezirksgärtner Oberinspektor Stoll nach Weißenhorn in den Bezirk
    Neu-Ulm. Durch ihn wurden während der folgenden Jahre ständig Kurse im Obst- und
    Gemüseanbau angeboten und die fachlichen Kenntnisse der Mitglieder damit stark verbessert.

  • 1932 Nachfolger als 1. Vorstand im Jahre 1932 wurde Herr Friedrich Fischer.

  • 1937 Am 12.06.1937 erfolgte durch 18 Freunde des Obst- und Gartenbaus in Senden eine
    Neugründung als Obst- und Gartenbauverein Senden-Ay. Zum 1. Vorstand wurde Herr
    Anton Vonay gewählt.

  • 1939 Während des 2. Weltkrieges galt es neue Probleme zu lösen. Die Mitgliederzahl stieg rasant
    an, da der Gemüseanbau sehr gefragt war. Dafür wurde die Gartenmeisterin Therese Glogger
    verpflichtet um den unschätzbaren Wert des Gemüseanbaus zu erläutern.

  • 1948 Im Dezember 1948 folgte als 1. Vorstand Herr Franz Wochner nach; die Mitgliederzahl
    betrug damals 324.

  • 1952 Februar 1952 wurde Herr Johann Schenk als 1. Vorstand gewählt.

  • 1957 Am 26.10.1957 wurde bei einem Festabend in der Turnhalle Ay das 50. Gründungsjubiläum
    unter der Regie des 1. Vorstands Herrn Schenk gefeiert. Die Festrede hielt Bürgermeister
    Engelhard, ein damals großartiger Redner. Verbunden damit war auch eine Obstausstellung
    im Zollhaussal bei der die Preiskommission 23 Sieger ermittelte.

  • 1968 März 1968 trat Herr Matthäus Happach die Nachfolge im Amt des 1. Vorstands an.

  • 1969 Im Jahre 1969 begann eine neue Ära des Vereins mit der Verpachtung von 22 Gartenanteilen
    in einer Kleingartenanlage in den Illerauen. Vorläufig abgeschlossen wurde diese Maßnahme
    mit der Vergabe von insgesamt 57 Gärten bis zum Jahre 1972.

  • 1975 Im Juni 1975 beteiligte sich der Verein am Festzug anlässlich der Stadterhebung von
    Senden. Im Oktober 1975 wurde in einer Mitgliederversammlung eine neu erstellte Satzung
    und Gartenordnung genehmigt. Der Verein führt dadurch den Namen „Obst- und
    Gartenbauverein der Stadt Senden e. V.“ und ist beim Amtsgericht Neu-Ulm im
    Vereinsregister eingetragen. Außerdem wurde einstimmig beschlossen sich mit den
    Mitgliedern der Kleingartenanlage zum 01.01.1976 dem Landesverband Bayer. Kleingärtner
    e.V. in München anzuschließen. Dadurch gliedert sich der Verein zukünftig in 2 Sparten
    nämlich den Obst- und Gartenbaumitgliedern und den Kleingartenpächtern mit Ihren
    jeweiligen Landesverbänden.

  • 1977 Unter Federführung des Fachberaters Herrn Gnann vom Landratsamt Neu-Ulm wurde 1977
    begonnen eine neue Kleingartenanlage „Vorderes Ried“ in Wullenstetten anzulegen.

  • 1978 Dazu pflanzte Bürgermeister Othmar Koch im Mai 1978 die erste von 7 Kastanien am
    Eingang der Anlage. Die Einweihung selber fand am 30.09.1978 im Beisein des Landrates
    Franz Josef Schick statt, der zur Feier eine Linde spendierte.

  • 1979 Im Januar 1979 folgte als 1. Vorsitzender, Herr Martin Grauer nach. 2. Vorsitzender wurde
    Herr Homolka; Schriftführer, Herr Paluch und Kassier, Herr Balkheimer.

  • 1981 Im September 1981 fand erstmals ein Gartenfest in der Anlage Illerau statt.

  • 1982 Bei der Mitgliederversammlung am 29.01.1982 wurde Herr Hans Homolka als 1.
    Vorsitzender gewählt.
    Im „Grünen Baum“ in Senden feierten am 28.03.1982 die Mitglieder das 75.
    Gründungsjubiläum. Mit einem Rückblick des langjährigen Vorstandsmitglieds Viktoria
    Hintermayr auf das Vereinsgeschehen, mit Glückwunschansprachen des Landrats Franz Josef
    Schick und des Sendener Vizebürgermeisters Hans Jehle, sowie den Ehrungen verdienter
    Mitglieder wurde die Veranstaltung durch die Kapelle Zankl und Liedvorträgen der
    „Illerspatzen“ untermalt.

  • 1984 Erweiterung der Kleingartenanlage Illerau auf letztendlich 64 Gärten

  • 1985 Die Kleingartenanlage Brühl wurde erschlossen und in 4 Gärten aufgeteilt.

  • 1987 Auch im Ortsteil Aufheim wurde eine neue Anlage mit 11 Gärten erschlossen.

  • 1990 Im Stadtpark wird durch den Obst- und Gartenbauverein am 03. Oktober 1990 eine
    Friedenslinde zum Tag der Wiedervereinigung Deutschlands gepflanzt.

  • 1993 Eine weitere Kleingartenanlage „Unter der Halde“ entsteht zwischen den Bahnlinien nach
    Kempten und Weißenhorn am südlichen Stadtrand.
    Eine Neufassung der Satzung zur Erlangung der Gemeinnützigkeit und einer Gartenordnung
    wird von der Mitgliederversammlung beschlossen.

  • 1998 Neufestsetzung der Pacht für die Kleingartenanlagen durch die Stadt Senden.

  • 2002 In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde eine neue Vorstandschaft gewählt: 1.
    Vorsitzender: Harald Fischer; 2. Vorsitzende: Erika Berlinghof; Schriftführer: Siegbert
    Paluch; Kassiererin: Ingrid Gamber.

  • 2008 Erweiterung des Vereinsheimes „Unter der Halde“ abgeschlossen.

  • 2009 In der Mitgliederversammlung im März wurde Karl Schuster als 1. Vorsitzender gewählt.

  • 2011 Neufassung von Satzung, Gartenordnung, Beitragsordnung und der Pachtverträge in der
    Mitgliederversammlung am 15.April.
    In der Gartenanlage Illerau wurde durch die Stadt Senden eine neue Toilettenanlage in
    Containerbauweise erstellt.

  • 2012 Am 30. März wurde in der Mitgliederversammlung wieder eine neue Vorstandschaft gewählt:
    1. Vorsitzender: Karl Schuster; 2. Vorsitzende: Susanne Weiss; Schriftführer: Michael
    Krusch; Kassiererin: Ines Mehnert

  • Herr Siegbert Paluch wurde aufgrund seiner Verdienste für den Verein zum Ehrenmitglied
    ernannt.

  • 2014 Fertigstellung des Anlagenheims „Wullenstetten“ incl. der WC-Anlage.

  • 2015 In der Mitgliederversammlung am 13.03.2015, in Anwesenheit vom 1. Bürgermeister Herrn
    Raphael Bögge, wurde bei den durchgeführten Wahlen die Vorstandschaft in Ihren Ämtern
    bestätigt.

  • Im Juli 2015, Rücktritt der 2. Vorsitzenden Susanne Weiss.

  • 2016 in der Mitgliederversammlung am 18.03.2016 wurde Richard Strobel einstimmig zum 2.
    Vorsitzenden gewählt.

  • 2018 In der Mitgliederversammlung am 16.03.2018 wurde die Vorstandschaft in Ihren Ämtern
    bestätigt.

  • Am 01. Oktober tritt der neu verhandelte Zwischenpachtvertrag mit der Stadt Senden in Kraft.

  • 2019 Sämtliche Wasseranschlüsse in den Gartenanlagen wurden nach einem Beschluss in der
    Mitgliederversammlung mit nun geeichten und über den Verein zu beziehenden Wasserzählern
    ausgestattet.

  • 2020 Rücktritt des 2. Vorsitzenden Richard Strobel.

  • Die Mitgliederversammlung fand aufgrund der Corona Sars 2 Pandemie erstmals im Oktober
    mit Voranmeldung statt.

  • 2021 Bei den Wahlen in der Mitgliederversammlung am 16.10.2021 wurden Karl Schuster als 1.
    Vorsitzender und Ines Mehnert in Ihren Ämtern bestätigt. Neu gewählt wurden Erika
    Hörmann als 2. Vorsitzende und Annett Larsen als Schriftführerin.
    Im Dezember Rücktritt der Kassiererin, Ines Mehnert.

  • 2022 Bei der Mitgliederversammlung am 29.04.2022 wurde Christine Wagner einstimmig als
    Kassiererin gewählt.


(Chronik erstellt nach den Niederschriften von Frau Viktoria Hintermayr, Herrn Ludwig Felk, Herrn Siegbert Paluch
und Herrn Karl Schuster)